Sehteste Nähe + Intermediärdistanz

Sehteste Nähe

In dieser Rubrik finden Sie als Augenarzt, Orthoptistin oder Optiker eine Auswahl unterschiedlicher diagnostischer Sehteste für die Untersuchung der Augen. Ein Sehtest trägt dazu bei, Einschränkungen der Sehfunktionen feststellen und optimal messen zu können. Der Visus gehört zu den wichtigsten Sehfunktionen und wird auch beim Führerscheinsehtest oder während der Untersuchung beim Betriebsarzt bestimmt. Er bezeichnet das Auflösungsvermögen der Augen, das heißt die Fähigkeit, zwei benachbarte Punkte aus einem bestimmten Abstand noch als getrennt wahrzunehmen. Man spricht auch von der Sehschärfe oder Sehkraft. Diese Sehschärfe reift in den ersten zehn Lebensjahren vollständig heran und ist in dieser Zeit besonders anfällig für mögliche Störfaktoren, weswegen bereits im Kindesalter die Überwachung der Sehschärfenentwicklung durch Augenärzte und Orthoptistinnen angeraten wird. Mit zunehmendem Alter wiederum nimmt die Sehschärfe von Natur aus ab und sollte in regelmäßigen überprüft werden, um eine beginnende Alterssichtigkeit bzw. Altersweitsichtigkeit oder auch Fehlsichtigkeit in jüngeren Jahren frühzeitig zu erkennen. Eine mögliche Fehlsichtigkeit (Weit-, Kurz-, Alterssichtigkeit und/oder Hornhautverkrümmung) wird dann durch eine Brille oder Kontaktlinsen korrigiert. Je nach Erkrankung können auch bestimmte Anpassungen vorgenommen werden, um die individuellen Anforderungen im Alltag (Schule, Arbeitsplatz etc.) zu erleichtern und zu verbessern.

Die hier aufgeführten Sehteste dienen der Prüfung des Nahvisus, also der Sehschärfe bzw. Sehkraft in der Nähe. So kann eine mögliche Fehlsichtigkeit, z. B. Weitsichtigkeit (Hyperopie), aufgedeckt werden, die sich dadurch zeigt, dass Objekte in der Nähe nicht mehr scharf erkannt werden können. Ebenso gibt es spezielle Sehteste für die Ferne, mit denen sich wiederum Kurzsichtigkeit (Myopie) wie auch andere Sehminderungen feststellen lassen. Der typische Sehtest besteht aus Sehtafeln mit verschiedenen Sehzeichen-Reihen in abnehmender Größe. Es können SLOAN-Buchstaben, LEA™-Zahlen, LEA™-Symbole, Landolt-Ringe oder E-Haken abgebildet sein. Anhand der Sehzeichen, die vom Patienten noch erkannt werden, kann die subjektive Sehschärfe bestimmt werden. Lichtdurchlässige Nahsehtafeln sind ideal für die Verwendung mit Lichtkästen, die Sie ebenfalls bei EYESFIRST® erhalten. Diese sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und standardisierte Bedingungen während der Untersuchung, um Verfälschungen der Ergebnisse vorzubeugen. Des Weiteren gibt es Testmaterialien in Form von Leseproben, Nahvisuskarten und vieles mehr.

Insbesondere für Kleinkinder bieten wir Sehteste an, die nach dem Preferential-Looking-Prinzip funktionieren. Außerdem erhalten Sie bei uns Sehteste zur Untersuchung der Gittersehschärfe, z. B. die LEA-GRATINGS®-Paddles zur Ermittlung der Kontrastsehschärfe, sowie Teste für den Low-Vision-Bereich wie das Low-Vision-Set der Cardiff Acuity Cards. Für weitere Informationen und eine ausführliche Beratung zu den einzelnen Produkten und ihrer Anwendung nutzen Sie gerne unseren Service. Das Team von EYESFIRST® berät Sie umfassend und kompetent bei der Produktauswahl und den jeweiligen Einsatzmöglichkeiten.

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